Was Minijobber seit dem Jahrwechsel maximal verdienen dürfen

Bei Minijobbern tragen die Arbeitgeber den gr&ouml;&szlig;ten Teil der Sozialabgaben. Allerdings darf das regelm&auml;&szlig;ige monatliche Arbeitseinkommen eines abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten eine bestimmte Einkommensgrenze nicht &uuml;berschreiten, damit dieser noch als Minijobber gilt. Diese Minijobgrenze wurde zum 1. Januar 2024 von bisher 520 Euro auf 538 Euro angehoben. Eine &Uuml;berschreitung bleibt nur unter bestimmten Voraussetzungen folgenlos.<br /><br /> Durch die j&uuml;ngste Anpassung des <a target="_blank" href="https://www.bmas.de/DE/Arbeit/Arbeitsrecht/Mindestlohn/Glossar/G/Gesetzlicher-Mindestlohn.html">gesetzlichen Mindestlohns</a> zum Jahreswechsel von 12,00 Euro auf 12,41 Euro erh&ouml;ht sich auch die Minijobgrenze, auch <a target="_blank" href="https://www.minijob-zentrale.de/DE/meta/faq-bereich/begriffe-und-beschaeftigungsarten/17_was_ist_die_geringf%C3%BCgigkeitsgrenze/faq_17_was_ist_die_geringf%C3%BCgigkeitsgrenze.html">Geringf&uuml;gigkeitsgrenze</a> genannt, auf 538 Euro im Monat. Die Geringf&uuml;gigkeitsgrenze entspricht laut <a target="_blank" href="https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_4/__8.html">&sect; 8 SGB IV</a> (Viertes Sozialgesetzbuch) in etwa dem Mindestlohn eines Arbeitnehmers der zehn Arbeitsstunden pro Woche arbeitet.<br /><br /> Nur ein Arbeitnehmer, der maximal 538 Euro im Monat regelm&auml;&szlig;ig beziehungsweise in <a target="_blank" href="https://www.minijob-zentrale.de/DE/01_minijobs/02_gewerblich/01_grundlagen/01_450_euro_gewerbe/01_Entgeltgrenze/node.html">Ausnahmef&auml;llen</a> h&ouml;chstens 6.456 Euro im Jahr verdient, gilt als Minijobber.<br /><br /> Ein Minijobber muss mit Ausnahme von einem Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung keine Sozialabgaben von seinem Lohn bezahlen. Der gewerbliche Arbeitgeber hat dagegen f&uuml;r die Sozialversicherungen eine <a target="_blank" href="https://www.minijob-zentrale.de/DE/fuer-gewerbetreibende/abgaben-und-steuern/abgaben-und-steuern_node.html">Pauschalabgabe</a> des Minijoblohns von 31,4 Prozent &ndash; ist der Arbeitgeber ein <a target="_blank" href="https://www.minijob-zentrale.de/DE/fuer-haushalte/abgaben-und-fristen/abgaben-und-fristen_node.html">Privathaushalt</a> sind es 14,94 Prozent &ndash; zu tragen.<br /><br /> <h2>Wenn das Gehalt die Minijobgrenze &uuml;berschreitet</h2> Ein Minijobber kann sich zudem von der <a target="_blank" href="https://www.minijob-zentrale.de/DE/die-minijobs/rentenversicherungspflicht/detailseite.html">gesetzlichen Rentenversicherungs-Pflicht</a> und damit von der entsprechenden Beitragszahlung von 13,6 Prozent bei einem gewerblichen Minijob oder 3,6 Prozent bei einem Minijob im Privathaushalt <a target="_blank" href="https://www.minijob-zentrale.de/DE/die-minijobs/rentenversicherungspflicht/detailseite.html?nn=3af74a66-a502-49cd-a1d8-a6af82e041b1#doc4b388a6a-85f8-44ad-b260-c5d97de1d15fbodyText4">befreien lassen</a>. In dem Fall muss der Minijobber keine Rentenversicherungs-Beitr&auml;ge von seinem Minijoblohn entrichten. Die Pflicht zur Pauschalabgabe des Arbeitgebers bleibt jedoch bestehen.<br /><br /> Seit dem 1. Oktober 2022 bleibt ein Minijob auch dann nicht sozialversicherungs-pflichtig, wenn das Gehalt die Minijobgrenze nur maximal an zwei Monaten im Rahmen eines Jahres &uuml;bersteigt. Zudem darf das Gesamtjahreseinkommen ab 2024 nicht &uuml;ber 7.532 Euro liegen, was 14 Monatsgeh&auml;ltern mit der Minijobgrenze entspricht.<br /><br /> Anderenfalls ist ein Job mit einem regelm&auml;&szlig;igen Gehalt kein Minijob, sondern ein sozialversicherungs-pflichtiges Besch&auml;ftigungs-Verh&auml;ltnis. Mehr Details rund um den Minijob enth&auml;lt das Webportal der <a target="_blank" href="https://www.minijob-zentrale.de/DE/die-minijobs/die-minijobs_node.html">Minijobzentrale</a>.<br /><br />