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Zeckenalarm

Die unsichtbare Gefahr aus dem Unterholz

Sie begegnen uns bei der Gartenarbeit, beim Waldspaziergang oder Toben auf der Wiese. Zecken bewegen sich auf der Suche nach einem neuen Wirt bevorzugt im hohen Gras, Gebüsch oder Unterholz. Die Hauptaktivität ist im Mai und Juni sowie Spätsommer, die Übertragung findet allerdings während der ganzen warmen Jahreszeit statt.

Zecken mögen auf Grund ihrer Körpergröße lediglich den Eindruck einer marginalen Gefährdung erwecken, tatsächlich stellt ein Zeckenstich aber einen nicht unwesentlichen Risikofaktor für die Gesundheit von uns Menschen dar. In Deutschland erkranken jährlich Zehntausende von Menschen an Borreliose, der häufigsten von Zecken übertragenen Krankheit. Noch gefährlicher ist die Infizierung mit der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) durch den Stich der Milbentiere.

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Welche Krankheiten können durch den Stich einer Zecke übertragen werden?

Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)

Die FSME macht sich durch Fieber, Erbrechen und Kopfschmerzen bemerkbar – in schlimmen Fällen können neurologische Probleme wie etwa Lähmungen dazukommen. Wer solche Symptome bei sich beobachtet, sollte dies ernst nehmen und umgehend einen Arzt aufsuchen.

Lyme-Borreliose

Typische Kennzeichen sind flächige Rötungen an der Einstichstelle sowie grippeähnliche Symptome mit Fieber und Schwellungen der Lymphknoten. Sie können innerhalb von vier Wochen nach dem Zeckenbiss auftreten und auch hier sollte bei entsprechenden Zeichen sofort medizinischer Rat eingeholt werden.

Weitere Krankheiten

Zecken können jedoch auch Hirnhautentzündungen (Meningitis), Gehirnentzündungen (Encephalitis) oder eine Kombination beider Entzündungen (Meningoencephalitis) auslösen.

Und vor allem bei älteren Versicherungstarifen besteht bei gesundheitsschädigenden Folgen durch einen Zeckenstich selten Versicherungsschutz. Schützen Sie sich und Ihre Familie!

Tipps für den Schutz vor Zeckenstichen

  • Meiden Sie hohes Gras und Gestrüpp, bleiben Sie beim Waldspaziergang auf den breiteren Wegen.
  • Ziehen Sie hohe, geschlossene Schuhe an, wenn Sie einen Spaziergang im Grünen unternehmen und tragen Sie – wenn möglich – eine lange Hose. Sinnvoll ist auch die Socken über die Hose zu ziehen.
  • Benutzen Sie insektenabweisende Sprays oder Lotions bevor Sie sich im Wald oder auf Wiesen und Feldern aufhalten.
  • Suchen Sie sich nach dem Ausflug gründlich nach auffälligen, dunklen Pünktchen ab, die sich auf Haut oder Kleidung befinden. Vergessen Sie nicht die Hals- und Kopfregion sowie Ihre Achseln und Kniekehlen.
  • Ein Schutz vor FSME kann auch eine Schutzimpfung bringen. Besprechen Sie sich dazu am Besten mit Ihrem Hausarzt.

Was tun im Falle eines Zeckenstiches?

Entfernen Sie gefundene Zecken schleunigst. Denn je länger sie saugt, desto höher wird das Risiko für übertragbare Krankheiten – insbesondere Borreliose. Nutzen Sie dafür am besten eine feine Pinzette, Zeckenzange oder -karte. Ziehen Sie die Zecke langsam und kontinuierlich aus der Haut. Dabei die Zecke möglichst nicht quetschen und dicht über der Haut packen. Anschließend die Einstichstelle desinfizieren. Entzündet sich die Hautregion – wird also rot, schmerzt oder juckt – oder treten grippeähnliche Symptome auf, gehen Sie am Besten zum Arzt.

Versicherungsschutz für alle Fälle

Sowohl die Frühsommer-Meningoenzephalitis, als auch die Borreliose können für Menschen ernsthafte Konsequenzen haben. Die Folgen sind nur selten durch eine Versicherung abgedeckt. Finanziellen Schutz im Falle einer dauerhaften gesundheitlichen Schädigung nach einer erstmaligen Infektion mit FSME und Borreliose bieten die VPV Unfallversicherung, die VPV Vital und die VPV Vital Junior. Sprechen Sie dazu am besten mit Ihrem VPV Vorsorgeberater.