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Mehr Verkehrsunfälle im ersten Halbjahr 2023

Nach einer Auswertung des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Verletzten bei Verkehrsunfällen im Vergleich zum Vorjahr um beinahe 3.000 Personen gesunken. Gleichzeitig stagniert die Zahl der Verkehrstoten. Und das bei einer Zunahme der Anzahl der Verkehrsunfälle um fünf Prozent. Die anteilig zu den Einwohnern meisten Todesopfer hatte Sachsen-Anhalt zu beklagen.

Letztes Jahr gab es deutlich mehr Verletzte und Getöteten durch Verkehrsunfälle als im Vorjahr. Das zeigen Daten des Statistischen Bundesamts (Destatis). Damals gab es über 361.000 Verletzte (plus 11,8 Prozent) und 2.788 Verkehrstote (plus 8,8 Prozent). Auch die Zahl der Verkehrsunfälle insgesamt ist um rund vier Prozent auf knapp 2.406.500 gestiegen.

Wie sich tendenziell das Geschehen hinsichtlich der Verkehrsunfälle in diesem Jahr entwickelt, zeigen Unfalldaten zum ersten Halbjahr 2023. Insgesamt registrierte die Polizei in diesem Zeitraum 1,22 Millionen Verkehrsunfälle – ein Plus von fünf Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2022.

Weniger Verletzte, aber gleich viel Getötete im Vorjahresvergleich

Dabei wurden 167.000 Menschen verletzt. Das sind laut der Auswertung rund 2.700 Personen – beziehungsweise zwei Prozent – weniger als noch im ersten Halbjahr des Vorjahres.

Gleichzeitig ist die Zahl der Verkehrstoten um eine Person auf 1.270 Verkehrsopfer gesunken.

Seit März ist ein Anstieg an Verkehrstoten zu verzeichnen, der im Juni seinen Höhepunkt fand. Mit 291 Getöteten liegt die Zahl sogar noch vor der des Juni 2022 (282 Tote).

In Sachsen-Anhalt fährt es sich am gefährlichsten

Von allen Bundesländern hat Nordrhein-Westfalen mit 204 die meisten Todesopfer. Bei der Quote je eine Million Einwohner liegt Sachsen-Anhalt mit 29 Toten weit vorne.

Im Bundesdurchschnitt liegt die Zahl der Getöteten je eine Million Einwohner bei 15 Todesopfern. Niedersachsen kommt bei dieser Betrachtung auf 24 Tote, ebenso wie Thüringen. Auch das Saarland und Sachsen haben jeweils 23 Tote je eine Million Einwohner. Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern liegen mit jeweils 17 Todesopfern ebenfalls über dem Bundesdurchschnitt. Insgesamt lagen sieben Bundesländer über dem Durchschnitt von 15 Toten.

Verkehrsunfallopfer pro Bundesland (alphabetisch) im ersten Halbjahr 2023
Bundesland

Alle Unfallopfer, absolut

Getötete je eine Million Einwohner

Baden-Württemberg

19.701

15

Bayer

26.988

15

Berlin

7.791

3

Brandenburg

5.123

17

Bremen

1.678

10

Hamburg

4.408

7

Hessen

11.546

13

Mecklenburg-Vorpommern

2.603

17

Niedersachsen

19.876

24

Nordrhein-Westfalen

35.695

elf

Rheinland-Pfalz

8.300

15

Saarland

2.070

23

Sachsen

7.426

23

Sachsen-Anhalt

4.443

29

Schleswig-Holstein

7.410

10

Thüringen

3.172

24

Jeder kann von einem Unfall betroffen sein

Da das Unfallrisiko jeden betrifft, ist es wichtig, privat richtig vorzusorgen, um im Falle des Falles beispielsweise bei bleibenden Gesundheitsschäden oder Schlimmerem sich und seine Familie zumindest finanziell abgesichert zu wissen. Die gesetzliche Absicherung greift nämlich nicht immer und wenn, werden dadurch die finanziellen Folgen in der Regel nicht ausreichend abgedeckt.

Die Versicherungswirtschaft bietet Lösungen, die einen fehlenden oder unzureichenden gesetzlichen Schutz absichern. Eine private Unfallversicherung sichert Unfälle in der Regel weltweit und rund um die Uhr ab, also sowohl Unfälle im Beruf als auch in der Freizeit und auch im Straßenverkehr. Mit einer vorher vereinbarten Kapitalsumme im Invaliditätsfall lassen sich beispielsweise zusätzliche Aufwendungen für eine behindertengerechte Wohnung auffangen.

Viele Versicherer bieten auch eine Rentenzahlung im Invaliditätsfall an. Damit lassen sich mögliche Einkommensverluste durch eine bleibende Behinderung ausgleichen. Weitere Leistungen, wie etwa eine Todesfallsumme, ein Krankenhaustagegeld oder Zuschüsse bei kosmetischen Operationen können in einer privaten Unfallpolice vertraglich vereinbart werden.

Mögliche Einkommenseinbußen bei unfall-, aber auch sonstiger krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit können auch durch eine private Krankentagegeld-Versicherung sowie eine Erwerbs- oder Berufsunfähigkeits-Police ausgeglichen werden. Ein Versicherungsexperte hilft auf Wunsch, den optimalen Versicherungsumfang zu ermitteln.